VORTRAG

Religionsfreiheit in der arabischen Welt : Eindrücke und Einsichten aus der Praxis
Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt
14. Juni 2018, 19 Uhr – Hans-Sachs-Platz 2 – Raum 306
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Unsere nächste Ausstellung

In Zusammenarbeit mit der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg e.V. und der Deutsch-Omanischen Gesellschaft e.V. findet diese Ausstellung vom 11.11.2018 bis 30.4.2019 im Foyer der Norishalle (Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg) statt.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm befindet sich in Planung. Näheres demnächst hier.

Eine Begegnung mit Tanz!

Gemeinsam tanzen – Tee trinken – Feiern – Genießen

Zu Weltmusik oder deiner Lieblingsmusik bewegen wir uns gemeinsam frei und spielerisch, mal zusammen, mal alleine. Bei der Disko Hafla geht es darum, gemeinsam zu tanzen, sich kennenzulernen und sich auszutauschen. Wir wollen voneinander lernen und gemeinsam die Musik und die Bewegung genießen. Gemeinsam feiern wir bei Tee und orientalischen Köstlichkeiten. Der Raum ist offen für diejenigen, die etwas Tänzerisches zeigen möchten.

Willkommen sind Frauen jeder Kultur und Alters, mit und ohne Tanzerfahrung.

Foto: Ingo Schweiger

Was ist eine Hafla?
Es ist der arabische Begriff für “Fest”. Oder eben für eine orientalische Tanzparty! Dabei spielt Tanzerfahrung keine große Rolle, sondern wir lernen uns kennen und feiern gemeinsam.

Nächster Termin: Freitag, 13.7.18 17-20 Uhr in der Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Str. 244d) Kleiner Saal
Weitere Infos hier: http://dayadance.de/diskohaflas/

AraBic ART in Nürnberg

Marwan Asaad und Esther Grasser laden ein zu einem Herzensprojekt in Nürnberg. Mehr als 40 Künstler aus 15 Ländern der Arabischen Welt zeigen ihre Werke, die bei einem Workshop in Nürnberg entstanden sind. Unter dem Motto „Art is Unlimited“ stehen sie für Weltoffenheit und kulturellen Austausch.
Bei der Vernissage wird es Musik von Ahmed Naffory und Claudia Willmitzer geben.

Eine sicher interessante Diskussion

FORUM CHRISTEN-MUSLIME
Orient und Okzident- die andere Geschichte
Das Fremde als kulturelle Bereicherung

Dienstag, 10. Juli 2018, 19 Uhr im Haus Eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg

Näheres siehe: https://www.cph-nuernberg.de/veranstaltungen/detail/event/657-1.html

Mit Augenmaß. Meisterwerke der Architektur in Jemen

Eine Ausstellung im Pergamonmuseum Berlin, Bodestraße vom 13. Juli 2018 bis 14. Oktober 2018

Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr

Architektur gehört zu den spektakulärsten kulturellen Errungenschaften des Jemen. Lange vor dem sagenhaften Reich der Königin von Saba entwickelte sich im Einklang mit den landschaftlichen Gegebenheiten und klimatischen Herausforderungen eine atemberaubende Vielfalt traditioneller Baustile. Ihre Markenzeichen sind mächtige Festungen, Turmhäuser und auf Bergspitzen gelegene Dörfer, verbunden durch schwindelerregende Pfade. Ausgeklügelte Kanalsysteme versorgen die steilen Terrassenfelder an den Gebirgshängen mit Wasser. Generationen von hochspezialisierten Maurern, Tischlern und anderen Handwerkern errichten mit ausgeklügelten Techniken und lokal verfügbaren Materialien einzigartige Bauensembles. Allein „mit Augenmaß“ gebaut rufen ihre Dimensionen und perfekten Proportionen bis heute Staunen und Bewunderung hervor. Für den Baumeister sind es „buildings that fill my eye“.

Die Ausstellung zeigt Beispiele dieses beeindruckenden Kulturerbes. Zugleich weist sie auf die Bedrohung durch den seit 2015 im Land anhaltenden Bürgerkrieg hin. Neben der menschlichen Tragödie sind herausragende archäologische Fundstätten, Museen und historische Monumente betroffen. Die drei UNESCO Weltkulturerbestätten des Jemen, die Altstädte von Shibam, Sana’a und Zabid, sind heute als bedroht eingestuft, zahlreiche andere Orte sind schwer beschädigt. Jenseits der öffentlichen Wahrnehmung und ohne den Schutz der internationalen Gemeinschaft geht dieses Kulturerbe unwiederbringlich verloren.

Trevor Marchand, Architekt und Anthropologe, hat diese Bauwerke während seiner 13-monatigen Lehrzeit bei jemenitischen Minarett-Baumeistern zwischen 1990 und 1998 fotografiert. Die Aufnahmen zeigen die Architektur im Dialog mit der Landschaft, vom Roten Meer über das Hochland und die Wüste bis zum Indischen Ozean und Wadi Hadramaut. Sie werden ergänzt durch historische Aufnahmen aus der Zeit um 1900, aufgenommen unter anderem von Hermann Burchardt (Leihgaben des Ethnologischen Museums und von Dr. W.-D. Lemke).

Ein Begleitband zu der Ausstellung vermittelt in 21 Beiträgen verschiedener Wissenschaftler Einblicke in verschiedene Aspekte dieses Kulturerbes. Ein Teil des Erlöses geht an UNHCR Yemen.

Ausstellung: Metropolen der arabischen Welt auf alten Fotografien und Postkarten

26. Juni bis 24. August 2018 in der DAFG-Geschäftsstelle, Friedrichstr. 185, 10117 Berlin
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der DAFG-Geschäftsstelle (Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr) besucht werden.
Aus organisatorischen Gründen bitte vorher telefonische Anmeldung : 030-2064 8888

Faszinierende Zeitreise und spannende Spurensuche – die neue DAFG-Ausstellung lädt dazu ein, bekannte arabische Metropolen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu erleben. Von Kairo bis Beirut, von Algier bis Aleppo zeigt die Ausstellung eine Auswahl historischer Postkarten und Fotografien arabischer Städte im Übergang zur Moderne. Die einmaligen Aufnahmen aus einer der größten Sammlungen Deutschlands dokumentieren nicht nur eine vergangene Welt, sondern geben auch interessante Einblicke in die städtebaulichen Entwicklungen der Metropolen, die zum Vergleichen und Wiedererkennen einladen.

Weitere Informationen hier: http://www.dafg.eu/fileadmin/dafg/Downloads_Termine/2018-06-28_Flyer_Arabische_Metropolen_WEB.pdf

Magie im Islam – Vortrag von Frau Dr. Dorothee Lauer

Mittwoch, 14. November 2018, 19.30 Uhr im Katharinensaal, Am Katharinenkloster, 90403 Nürnberg

Eintritt: 5 Euro
Eine Veranstaltung der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg, Sektion Völkerkunde

In der Magie vermischten sich altorientalische, jüdische, christliche und islamische Vorstellungen und Praktiken. Ihre Erscheinungsformen erhielten sich besonders im Volksglauben bis heute. Der Vortrag erläutert die Geschichte und Bewertung der Magie im Islam sowie populäre magische Elemente wie Amulette, Talismane, Zauberbücher und die Vorstellungen von Geistern und Dämonen.

Das im Orient weit verbreitete Nazar-Amulett soll vor dem „bösen Blick“ schützen.