Wir sind dabei

Das Fest der Kulturen ist wieder da. Am Sonntag, den 14.07.2019 setzt der Ausländer- und Integrationsbeirat gemeinsam mit Kultur- und Migrantenvereinen der Stadt Erlangen mit einem vielfältigen Programm ein Zeichen für eine lebendige und bunte Stadtgemeinschaft.

Seit 1986 feiern wir in der Hugenottenstadt nach dem Motto „Miteinander leben in Erlangen“ ein Fest, das die kulturelle Vielfalt eines offenen und toleranten Erlangens widerspiegelt.  Mit viel Leidenschaft und ehrenamtlichem Engagement präsentieren sich zahlreiche Erlanger Kulturvereine mit Programmbeiträgen in den Erlebniswelten Kulinarik, Kunst und Kreativität, Musik und Tanz, Workshops und Informationen. Wichtig ist vor allem: Alle Gäste, egal ob jung oder alt, klein oder groß, werden aktiv in das Geschehen eingebunden und sind ein Teil eines erlebnisreichen Festtages. Der Ausländer- und Integrationsbeirat lädt darüber hinaus namhafte Künstler nach Erlangen ein, die auf den Bühnen des E-Werks ein buntes Publikum begeistern.

Das erwartet die Besucher im E-Werk:

  • Namhafte Live-Acts als Special Guests
  • Musik, Tanz und Theater:
    Exotisches, selten Gesehenes aus (fast) allen Kulturkreisen zum Tanzen und Mitfeiern
  • Genießermarkt:
    Leckereien und Gaumenfreuden von (fast) allen Kontinenten
  • Kreativ- und Aktiv-Workshops:
    Kunst, Schmuck und Kleidung zum Anfassen und Mitmachen
  • Weitere Highlights:
    Modenschau, Aktionen zum Mitmachen, Unterhaltung und Kinderprogramm

Weitere Informationen in Kürze hier.

VORTRAG

Demokratie(n) im Nahen Osten: Anspruch, Wirklichkeit und europäische Verblendung

Montag, 25. März 2019, 19.30 Uhr, VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Großer Saal (Eintritt frei)

Prof. Dr. Thomas Demmelhuber ist Inhaber des Lehrstuhls für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens am Institut für Politische Wissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU).

Bis 2011 wurde die Region des Nahen Ostens aufgrund der Dominanz autoritärer Regime (z.B. das Mubarak-Regime in Ägypten) häufig als “schwarzes Loch der Demokratie” angesehen. Die Proteste 2011 führten dann zu einer demokratischen Revolutionsromantik. Acht Jahre später ist eine Bestandsaufnahme auf den ersten Blick ernüchternd: Nur Tunesien hat einen erfolgreichen Demokratisierungsprozess durchlaufen. In den anderen Ländern der Region haben sich autokratische Eliten durchgesetzt, die auch zunehmend selbstbewusster in der Verteidigung ihrer nicht-demokratischen Ordnung werden. Der Vortrag beleuchtet unterschiedliche Facetten politischer Herrschaft im Nahen Osten mit Schwerpunkt auf die Zeit seit 2011 und hinterfragt kritisch europäische Demokratisierungserwartungen.

Finissage zur Oman-Ausstellung

Zum Abschluss der Ausstellung Toleranz – Verständnis – Koexistenz. Omans Botschaft des Islam veranstaltet das Arabische Haus Nürnberg mit Unterstützung der Museen der Stadt Nürnberg einen Tag der Toleranz am Sonntag, 28. April 2019 von 10 bis 17 Uhr im Museum Tucherschloss mit Hirsvogelsaal. Es soll ein Fest der interkulturellen und interreligiösen Begegnung werden; eingeladen sind alle einschlägigen Institutionen und Vereine der Metropolregion sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse am Dialog über Kulturgrenzen hinweg haben. Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm erwartet Sie! Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind aber willkommen.

Hier ist das Programm:

JORDANIEN – Vorträge

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft e.V. finden am 30. März 2019 ab 16 Uhr folgende Vorträge statt
(Ort: Kulturwerkstatt auf AEG, Fürther Straße 244d, Nürnberg, Raum “AkademieLAB”):

Flucht und Migration – Soziale Arbeit als eine Antwort Jordaniens

Prof. Dr. Vathsala Aithal

Studiengangsleitung „International Social Work with Refugees and Migrants“
Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften, Hochschule für angewandte Wissenschaften
Würzburg-Schweinfurt (FHWS)
und

Dr. Jochen Pleines

Associate Professor,  German Jordanian University, School of Applied Humanities and Languages

Train the Trainer. Eine Initiative zum Kulturerhalt in Nordwest-Jordanien

Dr. Claudia Bührig

Leiterin der Außenstelle Damaskus des Deutschen Archäologischen Instituts

 

Eintritt frei, Spenden erbeten

Ein interessantes neues Zentrum

An der Universität Erlangen-Nürnberg ist ein neues Forschungszentrum gegründet worden. Hier ein Interview mit dem Gründer, unserem Beirat Prof. Dr. Georges Tamer:

https://de.qantara.de/inhalt/interreligioeser-dialog-von-der-toleranz-zur-akzeptanz

LESENSWERT

In seinem Buch „Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ macht sich Thilo Sarrazin auf die Suche nach dem „Wesen des Islam“. Darin findet sich eine Reihe von grundlegenden sachlichen Fehlern, die hier von  Wissenschaftler_innen und Expert_innen unterschiedlicher Fachgebiete eingeordnet werden: https://aiwg.de/faktencheck-sarrazin/

TOLERANTES ANDALUSIEN

Am 25. Januar 2019 um 19.30 Uhr (in der Villa Leon, Nürnberg, Philipp-Koerber-Weg 1) bieten wir in Zusammenarbeit mit Conoris – Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Córdoba – Nürnberg e.V. und dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg ein besonderes kulturelles Highlight

Der vierte Spiegel

Cluse Krings liest aus seinem zweiten und abschließenden Band der viel gelobten historischen Saga um den Emir von Córdoba: Die andalusischen Jahre des Abd al-Rahman I.

Erzählt werden die Anfänge jenes toleranten Landes, in dem Juden, Christen und Muslime nicht nur friedlich miteinander leben konnten, sondern auch zur kulturellen Vormacht Europas wurden: Das mittelalterliche Andalusien.

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