Unsere nächste große Ausstellung

 

Vom 8. Mai bis 26. Juli 2020 zeigen wir (in Kooperation mit der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft e.V. und der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg e.V.)  diese Ausstellung in der Norishalle Nürnberg (Marientorgraben 8).


Vernissage am 8. Mai 2020 um 19 Uhr mit folgendem Programm:

Grußwort von Gabriele Prasser (Vorsitzende der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg e.V.)

Einführung in die Ausstellung von Prof. Dr. Horst Kopp (Vorsitzender von Arabisches Haus Nürnberg e.V.)

Grußwort von Jörn Heise (Vorsitzender der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft e.V.)

Musikalische Umrahmung: Abdullah Maqbool spielt auf der Ud

Anschließend Rundgang durch die Ausstellung und kleiner Empfang


Am 9. Mai 2020 ab 9.30 Uhr findet im Marmorsaal des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg (Gewerbemuseumsplatz 1) die Mitgliederversammlung der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft e.V. aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Gesellschaft statt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Programm folgt.


Begleitende Vorträge finden jeweils um 19.30 Uhr im Katharinensaal (Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 4) statt:

20. Mai 2020: Die aktuelle politische Lage im Jemen (Dr. Marie-Christine Heinze)

21. Juni 2020: Kaffee – Jemens Geschenk an die Welt (Prof. Dr. Horst Kopp)

2. Juli 2020: Die deutsch-jemenitischen Beziehungen (Botschafterin Carola Müller-Holtkämper)


Führungen durch Prof. Dr. Horst Kopp jeweils sonntags um 14 Uhr, und zwar am 24. Mai, 28. Juni und 26. Juli.

Am 24. Mai und am 28. Juni finden jeweils folgende Zusatzveranstaltungen statt:

Henna-Workshop: 15 – 16 Uhr und 16 – 17 Uhr

Fouzia, die Henna-Künstlerin aus Marokko, vermittelt das Wissen über Ursprung, Bedeutung und Herstellung des Henna. Die Teilnehmenden lernen, traditionelle arabische Muster, Arabesken und Vornamen auf Arabisch zeichnen, und malen am Ende des Workshops ihr eigenes Henna-Tattoo. Jeder Kurs dauert eine Stunde und kostet pro Person 10 Euro (inkl. Material).
Anmeldung mit gewünschter Kurszeit unter: krumpiegl@hotmail.com

Kalligraphie-Workshop 15 bis 17 Uhr

Zuheir Elia, gebürtiger Syrer, lebt als Übersetzer, Regisseur und Kalligraph in Erlangen und gibt an der FAU Erlangen-Nürnberg Kurse in arabischer Kalligraphie. Er schreibt Ihren Namen in wunderschöner arabischedr Kunstschrift.

Ausstellung in Erlangen

Diese Ausstellung wird vom 5. bis 15. Mai 2020 im Erlanger Rathaus zu sehen sein.

Als Nation der Seefahrer engagierte sich Oman über drei Jahrtausende im interkulturellen Austausch mit Völkern rund um den Indischen Ozean bis nach China. Religionsfreiheit ist im Sultanat garantiert, basierend auf der historischen Tradition von Akzeptanz, Verständnis und einer friedlichen Koexistenz zwischen seinen verschiedenen religiösen Gemeinschaften. Die Panels in dieser Ausstellung präsentieren Facetten eines modernen arabischen Landes und bieten dem Besucher Einblicke in die Praxis des Islam im Alltag, Aspekte des Lebens in der omanischen Gesellschaft und die Rolle der Frau.

Vernissage am 5. Mai 2020 um 17 Uhr mit folgendem Programm:

Begrüßung, Einführung: Prof. Dr. Horst Kopp (Arabisches Haus Nürnberg e.V.)

Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Erlangen

Grußwort des Präsidenten der Deutsch-Omanischen Gesellschaft e.V. (Dr. Wolfgang Zimmermann)

Rundgang durch die Ausstellung

Kleiner Empfang

Musikalische Begleitung: Hadi Alizadeh

Ein besonderes Konzert

  

Das Royal Oman Symphony Orchestra kehrt nach seinem fulminanten Debüt 2007 nach Berlin zurück. Es besitzt seit jeher eine herausragende Stellung auf der Arabischen Halbinsel. Es ist dort das einzige Symphonieorchester westlicher Prägung, das sich aus Musikerinnen und Musikern des eigenen Landes zusammensetzt.
Unter der Leitung von Robert Houlihan bringt das Orchester eine der bekanntesten Eröffnungen der Opernwelt zum Klingen: Rossinis Ouvertüre aus „Der Barbier von Sevilla“. Nach Max Bruchs berühmtem Violinkonzert erklingt Beethovens Symphonie Nr. 8. Mit Franz Lehárs „Adria-Walzer“ entführt das Orchester des Sultanats Sie in südlichere Gefilde, bevor der Abend mit zwei stimmungsreichen „omanischen Liedern“ abschließt, die Hamdan al-Shueili eigens für das Konzert arrangiert hat.
Wann? 4. März 2020, 20 Uhr
Wo? Admiralspalast Berlin
Es gibt, mit Unterstützung der Omanischen Botschaft, Karten zu Vorzugspreisen:
Tickets: Kat 1 für 7 €  statt 17 € | Kat 2 für 14 € statt 24 € und Kat 3 für 19 € statt 29 €  (zzgl. Versand, VVK- und Service-Gebühr)
Die Tickets sind ab sofort erhältlich unter  www.ticketmaster.de oder unter Tel. 01806-999 0000. Bitte geben Sie während Ihres Bestellvorgangs per Telefon oder online den Aktionscode „Oman2020“ an.

Vortragsreihe

“Arabische Wurzeln der europäischen Wissenschaft”
14. Oktober bis 16. Dezember 2020
Näheres finden Sie auf
https://art-und-friedrich.de/archive.php?lecture=58

Ein interessanter Film

Am 12. März startet der Film DIE PERFEKTE KANDIDATIN bundesweit im Kino, in der Metropolregion hier:

Erlangen: Lamm, Fürth: Babylon, Nürnberg: Casablanca, Metropolis

Auf gefühlvolle Weise erzählt die erste Filmemacherin Saudi-Arabiens und preisgekrönte Regisseurin Haifaa Al Mansour darin die Geschichte einer jungen Ärztin aus Saudi-Arabien, die sich spontan entscheidet, für die Gemeindewahl zu kandidieren.

Die Kinotickets können Sie bequem über www.deinkinoticket.de/filme/die-perfekte-kandidatin/ erwerben.

Den Kinotrailer zum Film sehen Sie hier: https://youtu.be/h29Z-j5u2CY

Über www.die-perfekte-kandidatin.de gelangen Sie auf die Website des Films.

AUSSTELLUNG

Ausstellung Spiegelbild: Leben – Farbe – Rebellion

Zwei Kulturen – zwei Generationen – zwei Bildsprachen

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg vom 4. bis 28. Februar 2020 im Foyer des Internationalen Hauses (Hans-Sachs-Platz 2) gezeigt. Vernissage ist am 4. Februar um 19 Uhr.

Zyad Anzo und Michael Zirn verbindet in Ihren Arbeiten die Wiedergeburt der Ästhetik aus dem Geist der Zerstörung. Sie versetzen den Betrachter in einen Schwebezustand, bieten ihm so die Möglichkeit das Sichtbare zu durchdringen:

Eine Wahr – Nehmung von Freiheit. Ich wasche nicht meine Hände. Ich wasche meine Seele.

Seit seinem 15. Lebensjahr ist die Malerei Zyad Anzos größte Leidenschaft. Dennoch entschied er sich bewusst gegen ein Kunststudium in Syrien, da der Studiengang durch staatliche Vorgaben stark reglementiert war und keine Möglichkeit zur freien Entfaltung bot. Deshalb studierte er vier Jahre lang Jura in Damaskus. Der Malerei ging er in seiner Freizeit nach, während er fachliche Kenntnisse bei seinem Bruder erwarb. Zyad konnte so seine ganz persönliche künstlerische Note entfalten. Nun plant er, sich für 2020 um einen Platz an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg zu bewerben.

Seine überwiegend abstrakten Gemälde sind ebenso farbgewaltig wie kontrastreich und wechseln zwischen Momenten der Ruhe und kraftvoller Energie. Gekonnt werden unterschiedliche Materialien und ein vielschichtiger Bildaufbau in Szene gesetzt, um eine besondere Haptik und Texturierung in den Werken zu erzeugen. Gestaltliche Aspekte werden formensprachlich in stark reduzierter Form eingesetzt.

Michael Zirn (geboren1954 in Freiburg) ist seit über 30 Jahren im fränkischen Raum als selbstständiger Fotograf tätig. Seit Mitte der 90er Jahre beschäftigt er sich mit großformatigen Silbergelantine Prints auf Basis flüssiger Fotoemulsion. Hieraus resultieren zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Highlight war die Ausgestaltung des Schweizer Pavillons zur Biennale 2012 in Venedig mit einer 286 qm großen Fotoemulsion.

 

Blaue Nacht

Im Rahmen der Nürnberger “Blauen Nacht” am 2. Mai 2020 präsentieren jemenitische Studierende, die zurzeit in Deutschland leben, verschiedene Volkstänze. Trotz der Ferne von ihrer kriegsgeplagten Heimat wollen sie damit eine positive kulturelle Botschaft zu vermitteln.

WO? Im Foyer der Norishalle, Marientientorgraben 8.

WANN? 19.30 Uhr + 21.30 Uhr + 23.00 Uhr.

Das soll schon mal einstimmen auf die Ausstellung JEMEN: Alte Kultur – Neue Konflikte, die an gleicher Stelle am 8. Mai um 19 Uhr eröffnet wird.

Wir waren dabei

Abdelilah El Badi, Leiter der Islamischen Gemeinde Erlangen, und Horst Kopp am Stand beim

Das Fest der Kulturen wurde vom Ausländer- und Integrationsbeirat gemeinsam mit Kultur- und Migrantenvereinen der Stadt Erlangen mit einem vielfältigen Programm durchgeführt. Nach ersten Schätzungenein besuchten mehr als 20 000 Personen, darunter viele Kinder, das Fest und setzten ein Zeichen für eine lebendige und bunte Stadtgemeinschaft.